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Wo lebt es sich günstig, wo richtig teuer? Ein Blick auf die Preisentwicklung in Mittelstädten

In deutschen Mittelstädten sind die Kauf- und Mietpreise für Immobilien sehr unterschiedlich. Was inzwischen jeder weiß: Im Süden sind die Preise im Schnitt am höchsten, im Osten Deutschland und in Teilen Nordrhein-Westfalens lebt es sich deutlich günstiger.

Nicht nur in Großstädten ist das Wohnen für viele Menschen inzwischen fast unbezahlbar geworden. Auch deutsche Mittelstädte haben teilweise ein sehr hohes Preisniveau erreicht. Und das gilt besonders für Städte im Süden Deutschlands. Unter den Top 10 teuersten Städten Deutschlands sind neun in Bayern und Baden-Württemberg. Bis auf eine Ausnahme: das hessische Bad Homburg. Das hohe Preisniveau liegt hier vor allem an der Nähe zu einer großen Metropole – Frankfurt am Main ist nur etwa 20 Kilometer entfernt.

Am günstigsten lebt es sich im Osten. Die Mittelstadt mit den niedrigsten Kaufpreisen ist Plauen (Sachsen). Nur 490 Euro kostet ein Quadratmeter Wohneigentum im Schnitt. Und auch die Plauener Mieten sind mit 4,50 Euro vergleichsweise billig. Weitere Städte wie etwa Görlitz, Zwickau (beide Sachsen), Gera (Thüringen) oder Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) sind ebenfalls ausgesprochen preiswert. Die Kaufpreise liegen hier bei höchstens 830 Euro pro Quadratmeter, die Mieten bei 5,60 Euro.

Doch nicht nur in den neuen Bundesländern, auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen finden sich preiswerte Städte. So liegen die Miet- und Kaufpreise in Goslar, Hameln (beide Niedersachsen), Arnsberg oder Menden im Sauerland (beide Nordrhein-Westfalen) am unteren Ende der Preisskala.

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