Grundbuchauszug
Der Grundbuchauszug gibt Auskunft über:
- Eigentümerverhältnisse
- Lage und Größe des Grundstücks
- Rechte und Belastungen (z. B. Wegerechte, Hypotheken)
Tipp: Für den Verkauf benötigen Sie einen aktuellen Auszug (nicht älter als 3 Monate), den Sie beim Grundbuchamt oder über den Notar anfordern können.
Flurkarte / Liegenschaftskarte
Diese amtliche Karte zeigt:
- die exakte Lage und Form des Grundstücks
- Grenzen, Nachbarparzellen und Flurstücke
- in manchen Fällen: Gebäudegrundrisse
Die Flurkarte ist wichtig, um die Immobilie baulich und rechtlich eindeutig zuzuordnen. Sie erhalten sie beim zuständigen Katasteramt oder online über das Geoportal Ihres Bundeslandes.
Bauunterlagen
Je nach Objektart sollten Sie bereithalten:
- Grundrisse und Bauzeichnungen
- Baugenehmigung(en)
- Wohnflächenberechnung
- Energieausweis
- ggf. Sanierungsnachweise
Sie helfen Käufern, den Zustand und die Ausstattung realistisch einzuschätzen – und sind oft Grundlage für die Finanzierung.
Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)
Bei Eigentumswohnungen ist die Teilungserklärung essenziell. Sie regelt:
- die Aufteilung in Sondereigentum (z. B. Wohnung) und Gemeinschaftseigentum (z. B. Treppenhaus)
- Nutzungsrechte, z. B. an Gärten oder Stellplätzen
- die Höhe der Miteigentumsanteile
Diese Informationen sind entscheidend für die Bewertung und rechtliche Prüfung durch Kaufinteressenten und Banken.
Protokolle & Abrechnungen (bei Wohnungen)
Ebenfalls relevant bei Eigentumswohnungen:
- Hausgeldabrechnungen der letzten 2–3 Jahre
- Wirtschaftsplan
- Versammlungsprotokolle der Eigentümergemeinschaft
- Informationen zu Rücklagen und Sanierungen
Käufer möchten wissen, welche Kosten anfallen und ob größere Maßnahmen geplant sind.
Energieausweis
Seit 2014 ist der Energieausweis beim Verkauf Pflicht. Es gibt zwei Varianten:
- Verbrauchsausweis (basiert auf realem Verbrauch)
- Bedarfsausweis (berechnet den theoretischen Energiebedarf)
Er muss bereits bei Besichtigung vorliegen – und spätestens beim Notartermin übergeben werden.
Weitere Unterlagen (je nach Objekt)
- Mietverträge (bei vermieteten Objekten)
- Erbschein (bei geerbter Immobilie)
- Vollmachten (bei vertretenen Verkäufern)
- ggf. Altlastenauskunft oder Denkmalschutzbescheid
Fazit
Eine vollständige und gut vorbereitete Dokumentenmappe ist beim Immobilienverkauf ein echter Vorteil: Sie schafft Vertrauen bei Käufern, erleichtert die Finanzierung – und kann den Verkauf deutlich beschleunigen.
Als erfahrene Immobilienmakler unterstützen wir Sie bei der Beschaffung, Prüfung und Zusammenstellung
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